In diese Studie können Patienten aufgenommen werden, die sowohl an Herzschwäche mit verminderter (reduzierter) Pumpfunktion, als auch an Erektionsstörungen leiden.

Was ist chronische Herzschwäche mit reduzierter Pumpfunktion?

Vereinfacht ausgedrückt liegt eine chronische Herzschwäche vor, wenn das Herz dauerhaft nicht in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Die Herzinsuffizienz äußert sich je nach Art und Schweregrad unterschiedlich. Bei einer leichten Herzschwäche kann es z. B. zu Atemnot beim Treppensteigen oder anderer körperlicher Belastung kommen. Bei
fortgeschrittener Herzschwäche kann auch in Ruhe Atemnot auftreten. Zusätzlich kann es zu Wassereinlagerungen z.B. in den Beinen (Ödemen) kommen.

Bei einer Herzschwäche mit verminderter Pumpfunktion (auch Ejektionsfraktion oder Auswurffraktion genannt) pumpt das Herz weniger Blut als normal in den Blutkreislauf.

Herzschwäche & Erektionsstörungen – gibt es einen Zusammenhang?

Von Erektionstörungen (erektiler Dysfunktion) spricht man, wenn bei sexuellen Aktivitäten keine ausreichende Erektion des Penis erreicht oder erhalten werden kann. Ungefähr 70% aller männlichen Herzschwäche-Patienten leiden gleichzeitig an
Erektionsstörungen.

Warum ist das so?

Herzinsuffizienz und erektile Dysfunktion haben viele gemeinsame Risikofaktoren, wie Alter, Arterienverkalkung (Arteriosklerose), Bluthochdruck und Übergewicht. Es wird vermutet, dass die zugrundeliegenden Mechanismen, wie ein durch Arterienverkalkung bedingter reduzierter Blutfluss, arterielle Insuffizienz und endotheliale Dysfunktion, zum Fortschreiten sowohl der Herzinsuffizienz, als auch der erektilen Dysfunktion beitragen.

Studien haben ergeben, dass Erektionsprobleme bereits lange Zeit bestehen können, bevor eine Herzschwäche erkannt wird. Erektionsprobleme können also ein wichtiger Hinweis auf eine fortschreitende Arterienverkalkung sein, die in der Folge zu Herzerkrankungen führen kann.

In dieser Studie wird die Wirkung der folgenden Medikamente miteinander verglichen:

  • Enalapril, ein sog. ACE-Hemmer
  • LCZ696, ein Medikament aus den Wirkstoffen Sacubitril und Valsartan. LCZ696 ist ein Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Hemmer (ARNI).

Beide Medikamente beeinflussen das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS). Es reguliert durch verschiedene Botenstoffe den Blutdruck im Körper. Bei Herzschwäche-Patienten ist das RAAS überaktiv. Die Botenstoffe führen vor allem zu einer Verengung der Blutgefäße und erhöhen dadurch den Blutdruck. Sowohl Enalapril, als auch LCZ696 verhindern die Ausschüttung unterschiedlicher Botenstoffe des RAAS und senken dadurch den Blutdruck.

LCZ696 hemmt zusätzlich zu seiner blutdrucksenkenden Wirkung, den Abbau bestimmter Eiweiße im Körper, was die Herzschwäche zusätzlich positiv beeinflusst.

  • Enalapril ist seit dem Jahr 2000 zur Behandlung von Herzschwäche zugelassen.
  • LCZ696 ist seit November 2015 zur Behandlung von Herzschwäche zugelassen.

Beide Medikamente sind auf dem Markt erhältlich und können von einem Arzt verschrieben werden. Erfahren Sie hier mehr über die Entwicklung von Medikamenten im Rahmen klinischer Studien.

In dieser Studie soll untersucht werden, ob LCZ696 Erektionsstörungen bei Herzschwäche-Patienten stärker verbessert als Enalapril.

Im Rahmen dieser Studie wird LCZ696 mit Enalapril verglichen. Im Falle einer Teilnahme erhalten Studienpatienten entweder LCZ696 oder Enalapril. Welche der Behandlungen die Teilnehmer im Rahmen der Studie erhalten, entscheidet der Zufall (Randomisierung).

Die Wahrscheinlichkeit, in dieser Studie LCZ696 zu erhalten, beträgt 50 %.

Die Studie unterteilt sich in folgende Abschnitte:

  • Eingangsuntersuchung: es wird geprüft, ob die Studie im Detail für den Patienten geeignet ist. Diese Phase kann bis zu 14 Tage dauern.
  • Behandlungsphase: Sind alle Teilnahmevoraussetzungen gegeben, werden die Patienten nach dem Zufallsprinzip (Randomisierung) in 2 Gruppen eingeteilt und über einen Zeitraum von 12 Wochen behandelt:
    • Gruppe 1: erhält Enalapril
    • Gruppe 2: erhält LCZ696
      Weder die Studienteilnehmer, noch der Prüfarzt wissen, welches Medikament die einzelnen Teilnehmer erhalten (sog. „doppel-blinde“ Studie). Falls es erforderlich wird, kann der Prüfarzt jedoch herausfinden, welches Medikament verabreicht wurde. In regelmäßigen Abständen finden Untersuchungen (Visiten) am Studienzentrum statt, bei denen der Gesundheitszustand der Teilnehmer überwacht wird. Dabei werden genau vorgeschriebene Untersuchungen und Blutabnahmen durchgeführt, die über die alltägliche ärztliche Routine hinausgehen. Um den Effekt der Behandlung auf die Erektionsstörungen zu untersuchen, werden die Studienteilnehmer außerdem gebeten, Fragebögen auszufüllen und ein wöchentliches Studientagebuch zu führen.

Im allgemeinen Teil dieser Webseite finden Sie viele weitere Informationen zur Studienteilnahme. Sie finden u.a. Antworten auf die häufigsten Fragen und erfahren, was einen Studienteilnehmer bei Teilnahme an einer klinischen Studie erwartet.

Die Studienteilnehmer nehmen ca. 3 Monate lang an der Studie teil und werden gebeten in regelmäßigen Abständen an das Studienzentrum zu kommen. Insgesamt sind etwa 6 Untersuchungstermine (Visiten) am Studienzentrum vorgesehen.

Eine Teilnahme ist möglich für

  • männliche Patienten,
  • im Alter von 18 bis 75 Jahren,
  • die an chronischer Herzschwäche mit reduzierter Pumpfunktion und erektiler Dysfunktion leiden

Im allgemeinen Teil dieser Webseite finden Sie viele weitere Informationen zur Studienteilnahme. Sie finden u.a. Antworten auf die häufigsten Fragen und erfahren, was einen Studienteilnehmer bei Teilnahme an einer klinischen Studie erwartet.

Über die genauen Ein‐ und Ausschlusskriterien der Studie informiert der Studienarzt eines Studienzentrums, der auch gemeinsam mit dem Patienten über die Teilnahme an der Studie entscheidet.

Nach Studienende haben Patienten verschiedene Möglichkeiten, die Sie frühzeitig mit dem Studienarzt besprechen sollten. Hier finden Sie zusätzliche Informationen zum Thema.

Durch die Teilnahme an der klinischen Prüfung entstehen Studienteilnehmern keine zusätzlichen Kosten. Für die vorgesehen Untersuchungen wird eine angemessene Aufwandentschädigung geleistet. Die An- und Abreisekosten werden pauschal in angemessener Höher erstattet. Alle studienbedingten Maßnahmen (Medikamente, Laboruntersuchungen, Patientenberatung etc.) werden vom Auftraggeber der Studie bezahlt.

Hier finden Sie weitere Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Studienteilnahme.

Bei Interesse an einer Teilnahme können Sie sich an die unten gelisteten Studienzentren wenden. Bei Klick auf den Button „Studienzentrum kontaktieren“ öffnet sich ein Kontaktformular. In dieses können Sie Ihre Kontaktdaten eintragen und direkt an das gewählte Studienzentrum senden.

Novartis hat keinerlei Zugriff auf oder Einsicht in die Daten dieser Kontaktvermittlung.

Ihre Kontaktanfrage ist vollkommen unverbindlich. Das Studienzentrum wird sich, je nach Wunsch, telefonisch oder per Email bei Ihnen melden. In diesem ersten Gespräch wird das Zentrum anhand von Fragen zu Ihrer Krankheitshistorie grob vorprüfen, ob die Studie für Sie geeignet sein könnte.

Sofern dies der Fall ist und Sie einverstanden sind, kann ein Termin für ein Erstgespräch mit Ihnen vereinbart werden. In jedem Fall ist eine Studienteilnahme nur dann möglich, wenn Sie der Teilnahme schriftlich zustimmen. Eine Studienteilnahme ist immer absolut freiwillig und die Entscheidung kann jederzeit widerrufen werden. Wie eine Studienteilnahme genau zustande kommt, erfahren Sie hier.

Ansprechpartner für diese Studie ist immer der Prüfarzt des Ihnen am nächsten gelegenen Studienzentums. (s. Liste unten).

Allgemeine Fragen zur Studie beantwortet auch der Novartis Infoservice (Kontaktdaten s.u.).

Bitte beachten Sie jedoch: Novartis als Auftraggeber der Studie (Sponsor), darf aufgrund gesetzlicher Vorgaben keine Beratung von Patienten zu klinischen Studien vornehmen, sondern kann nur allgemeine Informationen, wie Ablauf oder Durchführungsort geben. Alle darüber hinausgehenden Fragen können nur vom Studienarzt beantwortet werden. Erfahren Sie hier mehr zu den Beteiligten einer Studie und ihren Verantwortlichkeiten.

Bitte nennen Sie bei Kontaktaufnahme das Kennwort „CONFIDENCE“.

Novartis Medizinischer Infoservice

Roonstraße 25
90429 Nürnberg
Tel.: 08 00-843 66 33 (kostenlos)
Servicezeiten: Montag-Freitag von 8-18 Uhr
Email: infoservice.novartis@novartis.com

Studienzentren in Ihrer Nähe

Hier finden Sie eine Übersicht aller aktuellen Studienzentren. Sollte kein Zentrum in Ihrer Nähe gelistet sein, wenden Sie sich bitte an den medizinischen Infoservice der Novartis Pharma GmbH (siehe „Ich habe weitere Fragen, an wen kann ich mich wenden?“), da noch weitere Zentren in Planung sind.

PLZ Bereich 0

04109 Leipzig

Kristin Schubert

Medamed GmbH

04416 Markkleeberg

Dr. med. Jens Taggeselle

Kardiologische Praxis

06120 Halle (Saale)

Dr. med. Michel Noutsias

Universitätsklinikum Halle (Saale)

PLZ Bereich 1

10629 Berlin

Dr. med Hans Joachim König

Emovis GmbH

12157 Berlin

Dr. med. Felix Pröpper

Polikum Institut GmbH

18059 Rostock

Dr. med. Jens Placke

Praxis für Kardiologie

PLZ Bereich 2

23858 Reinfeld

Dr. med. Joachim Weimer

Praxis Dr. Joachim Weimer

Telefon: +49 4533 1619

PLZ Bereich 3

30159 Hannover

Mareile Brunke

Klinische Forschung Hannover-Mitte GmbH

Telefon: +49 511 1697650

39319 Jerichow

Dr. med. Joerg Schulze

FA für Innere Medizin/ Diabetologe, Proktologe

PLZ Bereich 4

In diesem Postleitzahlen-Bereich steht kein Studienzentrum zur Verfügung. Sofern ein weiterer Anfahrtsweg für Sie keinen Hinderungsgrund darstellen sollte, prüfen Sie bitte die angrenzenden Postleitzahl-Bereiche.

PLZ Bereich 5

51065 Köln

PD Dr. med. Anselm Bäumer

Praxis Dres. med. Klaer & Bäumer& Dodos & Sprawel

55131 Mainz

Prof. Dr. med. Sabine Genth-Zotz

Katholisches Klinikum Mainz

PLZ Bereich 6

68161 Mannheim

Dr.med. Juergen Wachter

Praxis Dr. Wachter

PLZ Bereich 7

73328 Deggingen

Dr. med. Thomas Jung

Gemeinschaftspraxis Dres. Thomas und Nikolaus Jung

PLZ Bereich 8

84453 Mühldorf am Inn

Dr. med. Norbert Schön

Privatpraxis Dr. Schön

PLZ Bereich 9

96049 Bamberg

Dr. med. Johannes Haas

CIMS Studienzentrum Bamberg

Novartis Pharma AG ist der Sponsor der Studie.

Die Studie ist bei der Ethikkommission und bei den zuständigen Behörden gemeldet.

Eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kann in jedem Alter auftreten, auch im Kindesalter. Diese Studie richtet sich an Patienten im Alter von 1 Monat bis < 18 Jahren.

Vereinfacht ausgedrückt liegt eine chronische Herzschwäche vor, wenn das Herz nicht in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Bei Kindern tritt diese Schädigung meist als Folge eines angeborenen Herzfehlers auf.

Bei Patienten mit chronischer Herzschwäche sind zahlreiche Regelmechanismen im Herz-Kreislauf-System des Körpers aktiviert. Eines dieser Systeme ist das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS). Medikamente, die das RAAS-System inhibieren, werden auch bei Kindern verwendet.
Ferner scheinen gewisse Eiweiße des Körpers (so genannte natriuretische Peptide), die der Körper zur Kompensation der Herzschwäche bildet, positive Effekte zu haben. Wenn man den Abbau dieser Eiweiße hemmt, kann dies eine zusätzliche Therapieoption darstellen (1, 2).

Die PANORAMA-HF Studie untersucht die Wirksamkeit des Medikaments LCZ696 bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit chronischer Herzinsuffizienz.

LCZ696 blockiert die Wirkung bestimmter Botenstoffe, die bei Patienten mit Herzschwäche vermehrt ausgeschüttet werden (RAAS-System) und dadurch schädlich auf das Herz wirken. Gleichzeitig verhindert LCZ696 den Abbau der bereits beschriebenen natriuretischen Peptide im Körper, die hilfreich für die Herzfunktion sind (2).

LCZ696 ist in Deutschland seit November 2015 zur Behandlung von Erwachsenen mit Herzinsuffizienz (Herzschwäche) zugelassen. Bei Patienten, die mit LCZ696 behandelt wurden, kam es zu ca. 20 % weniger Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herzschwäche und zu ca. 20 % weniger kardiovaskulären Todesfällen im Vergleich zu Patienten, die mit einer gängigen Standardtherapie (Enalapril) behandelt wurden (1).

Der Einsatz von LCZ696 bei Kindern und Jugendlichen wurde bislang in keiner klinischen Studie untersucht.
Ziel der Studie ist es daher, die Sicherheit und Wirksamkeit von LCZ696 bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen zu untersuchen.

Ausführliche Informationen zu Studien bei Kindern und Jugendlichen erhalten Sie hier.

PANORAMA-HF ist eine Studie mit zwei Teilen:

  • Teil 1 dieser Studie dient dazu die optimale Dosis des Medikaments LCZ696 zu ermitteln. Hierzu wird untersucht, wie der Körper von Kindern & Jugendlichen LCZ696 aufnimmt, verteilt und wieder ausscheidet.
  • Teil 2 der Studie untersucht ob LCZ696 einen möglichen Behandlungsvorteil gegenüber dem Standardmedikament Enalapril bietet.

Die Studie dauert insgesamt ungefähr 2,5 Jahre, wobei der erste Teil bis zu 1,5 Jahre und der zweite Teil 1 Jahr dauert. Ihr Kind kann entweder bei nur einem Teil, oder auch bei beiden Teilen mitmachen.

Nach einer Voruntersuchung erhält ihr Kind in Teil 1 maximal zwei Einzeldosierungen LCZ696, gefolgt von mehreren Studienvisiten (zum Teil telefonisch). Im zweiten Teil bekommt ihr Kind entweder LCZ696 oder das Vergleichspräparat Enalapril. Welches Medikament ihr Kind bekommt wissen weder Sie noch der Arzt („doppelblinde“ Studie). Es besteht also eine 50% Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kind in dieser Phase der Studie den Wirkstoff LCZ696 erhält.

Wir suchen Patienten zwischen 1 Monat und < 18 Jahren, die an chronischer Herzinsuffizienz mit eingeschränkter Pumpfunktion leiden.

Über die genauen Einschluss- und Ausschlusskriterien kann Sie der Prüfarzt informieren. Dieser trifft auch die Entscheidung über eine Studienteilnahme.

Im allgemeinen Teil dieser Webseite finden Sie viele weitere Informationen zur Studienteilnahme. Sie finden u.a. Antworten auf die häufigsten Fragen und erfahren, was einen Studienteilnehmer bei Teilnahme an einer klinischen Studie erwartet.

 

Wenn Sie Interesse an dieser Studie haben, erfahren Sie beim Infoservice der Novartis Pharma GmbH, wo sich ein Studienzentrum in Ihrer Nähe befindet. Bitte nennen Sie bei Kontaktaufnahme das Kennwort „PANORAMA-HF“.

Novartis Medizinischer Infoservice

Roonstraße 25, 90429 Nürnberg

Tel.: 08 00-843 66 33 (kostenlos)

Servicezeiten: Montag-Freitag von 8-18 Uhr

Email: infoservice.novartis@novartis.com

Studienzentren in Ihrer Nähe

Hier finden Sie eine Übersicht aller aktuellen Studienzentren. Sollte kein Zentrum in Ihrer Nähe gelistet sein, wenden Sie sich bitte an den medizinischen Infoservice der Novartis Pharma GmbH (siehe „Wie kann ich Kontakt aufnehmen und was passiert danach?“), da noch weitere Zentren in Planung sind.

PLZ Bereich 0

In diesem Postleitzahlen-Bereich steht kein Studienzentrum zur Verfügung. Sofern ein weiterer Anfahrtsweg für Sie keinen Hinderungsgrund darstellen sollte, prüfen Sie bitte die angrenzenden Postleitzahl-Bereiche.

PLZ Bereich 1

13353 Berlin

Prof. Dr. med. Felix Berger

Deutsches Herzzentrum Berlin

PLZ Bereich 2

In diesem Postleitzahlen-Bereich steht kein Studienzentrum zur Verfügung. Sofern ein weiterer Anfahrtsweg für Sie keinen Hinderungsgrund darstellen sollte, prüfen Sie bitte die angrenzenden Postleitzahl-Bereiche.

PLZ Bereich 3

In diesem Postleitzahlen-Bereich steht kein Studienzentrum zur Verfügung. Sofern ein weiterer Anfahrtsweg für Sie keinen Hinderungsgrund darstellen sollte, prüfen Sie bitte die angrenzenden Postleitzahl-Bereiche.

PLZ Bereich 4

In diesem Postleitzahlen-Bereich steht kein Studienzentrum zur Verfügung. Sofern ein weiterer Anfahrtsweg für Sie keinen Hinderungsgrund darstellen sollte, prüfen Sie bitte die angrenzenden Postleitzahl-Bereiche.

PLZ Bereich 5

53113 Bonn

Herrn Johannes Breuer

Universitätsklinikum Bonn

53757 St. Augustin

Prof. Dr. med. Martin Schneider

Deutsches Kinderherzzentrum Sankt Augustin

PLZ Bereich 6

69120 Heidelberg

Prof. Dr. med. Matthias Gorenflo

Universitätsklinikum Heidelberg

PLZ Bereich 7

79106 Freiburg

Prof. Dr. med. Brigitte Stiller

Universitätsklinikum Freiburg

PLZ Bereich 8

89075 Ulm

Prof. Dr. med. Apitz Christian

Universitätsklinikum Ulm

PLZ Bereich 9

91054 Erlangen

Prof. Dr. med. Sven Dittrich

Universitätsklinikum Erlangen

Der Sponsor dieser Studie ist Novartis.

Die Studie ist bei der Ethikkommission und bei den zuständigen Behörden gemeldet.

Eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kann in jedem Alter auftreten, doch besonders betroffen sind ältere Menschen. Diese Studie richtet sich an Patienten über 18 Jahren.

Was passiert bei einer Herzschwäche und woran erkennt man sie?

Bei einer Herzinsuffizienz (auch Herzschwäche) ist die Pumpfunktion des Herzens zu gering, um den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Die Herzinsuffizienz äußert sich je nach Art und Schweregrad unterschiedlich. Bei einer leichten Herzschwäche kann es z. B. zu Atemnot beim Treppensteigen oder anderer körperlicher Belastung kommen. Bei fortgeschrittener Herzschwäche kann auch in Ruhe Atemnot auftreten. Zusätzlich kann es zu Wassereinlagerungen z.B. in den Beinen (Ödeme) kommen.

Als Ejektionsfraktion (EF) bezeichnet man die prozentuale Menge Blut, die beim Pumpvorgang aus einer Herzkammer ausgeworfen wird. Als Folge einer Herzschwäche kann die EF vermindert sein. Man spricht dann von „reduzierter Ejektionsfraktion“.

Bei Patienten mit Herzschwäche sind zahlreiche Regelmechanismen im Herz-Kreislauf-System des Körpers aktiviert. Eines der Systeme ist das Renin-Angiotensin-System (auch Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, RAAS). Eine Hemmung dieses Systems hat sich bei einer Form der Herzschwäche („systolische Herzinsuffizienz“ bzw. „Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion“) als vorteilhaft erwiesen.

Ferner scheinen gewisse Eiweiße des Körpers, die der Körper zur Kompensation der Herzschwäche bildet, positive Effekte zu haben. Der Abbau dieser Eiweiße erfolgt durch das Enzym Neprilysin. Wenn man dieses hemmt, kann man positive Effekte bei der Herzschwäche erreichen. Sowohl die einzelne Blockade des RAAS als auch eine zusätzliche Hemmung des Neprilysins zeigte in klinischen Studien bei Patienten mit Herzschwäche einen Überlebensvorteil.

Die in dieser Studie verwendeten Medikamente sind beide bereits bei Ihrer Erkrankung zugelassen: Das eine ist Enalapril, ein Hemmer des Angiotensin-konvertierenden Enzyms (ACE-Hemmer). Das zweite Medikament, LCZ696, ist ein Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Hemmer (ARNI) und seit November 2015 zur Behandlung von Herzschwäche zugelassen.

Beide Medikamente führen zu einer Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS). Dies ist verbunden mit einer Verbesserung der Symptomatik und der Prognose der Herzschwäche. Ferner hemmt eine der Substanzen, nämlich LCZ696, zusätzlich den Abbau bestimmter Eiweiße im Körper, und konnte dadurch zusätzliche positive Effekte erreichen.

Es soll der kurzfristige Effekt der beiden Prüfsubstanzen LCZ696 und Enalapril auf Ihre körperliche Belastbarkeit und damit auf Ihre Lebensqualität untersucht und verglichen werden.

Sie erhalten entweder LCZ696 oder Enalapril. Welche der Behandlungen Sie erhalten, entscheidet der Zufall (dieses Verfahren wird Randomisierung genannt). Die Wahrscheinlichkeit, LCZ696 zu erhalten, beträgt 50 %. Zur objektiven Gewinnung von Studiendaten ist es notwendig, dass weder Sie noch Ihr Prüfarzt wissen, welches Medikament Sie erhalten, dieses Verfahren wird als „doppelblind“ bezeichnet.

Um den Effekt der Prüfsubstanz auf Ihre körperliche Belastbarkeit zu untersuchen, werden Sie auf einem Fahrradergometer mit einer ansteigenden Belastung fahren. Dabei wird die Zusammensetzung Ihrer Atemgase beim Ein- und Ausatmen bestimmt (sogenannte Spiroergometrie).

Die Studie könnte für Sie geeignet sein, wenn

  • Sie über 18 Jahre alt sind,
  • Sie chronische Herzschwäche mit reduzierter Auswurffraktion (systolische Herzinsuffizienz) haben,
  • Ihre körperliche Leistungsfähigkeit stark einschränkt ist, d.h. schon bei leichter Belastung Beschwerden (z.B. Luftnot) auftreten.

Über die genauen Ein- und Ausschlusskriterien der Studie informiert der Studienarzt eines Studienzentrums, der auch gemeinsam mit dem Patienten über die Teilnahme an der Studie entscheidet.

Im allgemeinen Teil dieser Webseite finden Sie viele weitere Informationen zur Studienteilnahme. Sie finden u.a. Antworten auf die häufigsten Fragen und erfahren, was einen Studienteilnehmer bei Teilnahme an einer klinischen Studie erwartet.

 

Wenn Sie Interesse an dieser Studie haben, erfahren Sie beim Infoservice der Novartis Pharma GmbH, wo sich ein Studienzentrum in Ihrer Nähe befindet. Bitte nennen Sie bei Kontaktaufnahme das Kennwort „ACTIVITY“.

Novartis Medizinischer Infoservice

Roonstraße 25, 90429 Nürnberg

Tel.: 08 00-843 66 33 (kostenlos)

Servicezeiten: Montag-Freitag von 8-18 Uhr

Email: infoservice.novartis@novartis.com

Studienzentren in Ihrer Nähe

Hier finden Sie eine Übersicht aller aktuellen Studienzentren. Sollte kein Zentrum in Ihrer Nähe gelistet sein, wenden Sie sich bitte an den medizinischen Infoservice der Novartis Pharma GmbH (siehe „Wie kann ich Kontakt aufnehmen und was passiert danach?“), da noch weitere Zentren in Planung sind.

PLZ Bereich 0

01277 Dresden

Dr. med. Christoph Axthelm

Zentrum für klinische Studie

PLZ Bereich 1

10117 Berlin

Prof. Dr. med. Verena Stangl

Charite Campus Mitte

10787 Berlin

Dr. med. Isabelle Schenkenberger

Klinische Forschung Berlin GbR

13405 Berlin

Dr. med. Jochen Bott

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

PLZ Bereich 2

22291 Hamburg

PD Dr. med. Gerian Grönefeld

Asklepios Klinik Barmbek

24105 Kiel

Prof. Dr. Med. Norbert Frey

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

PLZ Bereich 3

36199 Rotenburg a. d. Fulda

Dr. med. Detlev Schellenberg

Herz- und Kreislaufzentrum

Telefon: 49 6623 - 885993

PLZ Bereich 4

In diesem Postleitzahlen-Bereich steht kein Studienzentrum zur Verfügung. Sofern ein weiterer Anfahrtsweg für Sie keinen Hinderungsgrund darstellen sollte, prüfen Sie bitte die angrenzenden Postleitzahl-Bereiche.

PLZ Bereich 5

51065 Köln

PD Dr. med. Anselm Bäumer

Praxis für Innere Medizin

56068 Koblenz

Dr. med. Alexander Wichterich

Dr. med. Klaus Wichterich/ Dr. med. Bernd Freytag

PLZ Bereich 6

60389 Frankfurt

Prof. Dr. Med. Thomas Voigtländer

CCB- Cardioangiologisches Centrum Bethanien

PLZ Bereich 7

78052 Villingen-Schwenningen

Prof. Dr. med. Ronald Jung

Schwarzwald-Baar Klinikum

79106 Freiburg

Prof. Dr. Med. Andreas Zirlik

Universitäts-Herzzentrum Freiburg

PLZ Bereich 8

81675 München

Prof. Dr. med. Martin Halle

TU München, Klinikum rechts der Isar

PLZ Bereich 9

93053 Regensburg

Prof. Dr. med. Bernhard Unsöld

Universitätsklinikum Regensburg

96450 Coburg

Dr. med. Christian  Mahnkopf

Klinikum Coburg GmbH

Novartis ist der Sponsor der Studien.
Die Studie ist von der Ethikkommission genehmigt bzw. bei den zuständigen Behörden angezeigt.

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